Tag der Artenvielfalt 2025
Am Samstag, 14. Juni, organisiert die Pollichia in Zusammenarbeit mit dem Libellula-Umweltbildungszentrum einen Tag der Artenvielfalt in den Bachtälern bei Trippstadt (Pfälzerwald). Expert:innen genauso wie interessierte Menschen ohne Vorkenntnisse sind eingeladen die Tier- und Pflanzenwelt der interessanten Gegend zu untersuchen.
Foto: Andrea Aeckerle-MüllerNeben zu erwartenden eher verbreiteten Arten sind auch Erwartungen auf bedeutende Funde geweckt: in den vergangenen zwei Jahren gelangen Nachweise der vom Aussterben bedrohten Rohrkolbeneule und eine Brut der sehr seltenen Krickente. Auch wenn die Libellenfauna bereits als artenreich dokumentiert ist - hat sich der Artenbestand vielleicht zwischenzeitlich verändert? Diese und weitere Fragen können vielleicht beantwortet werden, bei geführten oder selbständigen Ausflügen in diesen Teil der Natur des Pfälzerwaldes.
Anmeldung erwünscht unter
Es werden tagsüber in 3 Gruppen 3 Untersuchungsgebiete abgedeckt werden. Hier werden jeweils Exkursionen zu bestimmten Themen angeboten sowie die Möglichkeit gegeben, selbständig oder in spontan gebildeten Gruppen die Gebiete zu erkunden und die Artenvielfalt zu erfassen. Expert:innen für Spinnen, Pflanzengruppen, Moose, Tagfalter, Amphibien und Reptilien, Nachtfalter und Fledermäuse stehen bereit sowie ein Team, das Elektrobefischung der Teiche durchführen wird.
Am Nachmittag werden die Ergebnisse an der LIBELLULA-Station zusammengetragen. Es besteht dann die Möglichkeit für ein Picknick vor Ort oder aber für die Nutzung der Gastronomie in Trippstadt. Kurz vor Dämmerung beginnt die nächtliche Erfassung der Nachfalter und Fledermäuse in diesem Gebiet.
Hauptuntersuchungsbiet 1: LIBELLULA-Teiche und Umgebung mit Untersuchungen zu Botanik, Vögeln, Fischen (Moosalbe), Makrozoobenthos, Libellen, Tagfalter – nachts auch Lichtfang und Fledermäuse.
Parken ca. 5 Parkplätze direkt am Gebiet, weitere Parkplätze an der Klug´schen Mühle (sehr viele), von da aus in ca. 750 Meter Fußweg entlang der Straße zu LIBELULLA.
Hauptuntersuchungsgebiet 2: Oberhammer und Niedermoor mit Untersuchungen zu Botanik, Vögeln, Libellen, Tagfaltern.
Parken: an der L 500 und am Campingplatz.
Hauptuntersuchungsgebiet 3: Haseltal/Haseldell (Wooge und Bachlauf) – mit Untersuchungen zu Botanik, Vögeln, Makozoobenthos, Libellen, Tagfaltern.
Parken: 5-7 Autos an Taleingängen von der L 500 aus.
Zum Nachlesen:
Jürgen Ott: Lichtfang_Heimatjahrbuch 2024
Jürgen Ott: Die Libellenfauna an den LIBELLULA-Teichen
Jürgen Ott: Libellenfauna des unteren Moosalbtales
Anmeldung erwünscht unter

