© Gerd Reder
© Ronald Burger
© PMN
© Harry Neumann
© Clement Heber
© Fritz Thomas
© Clement Heber
© Jürgen Ott
© Jürgen Ott
© Michael Höllgärtner
© Harry Neumann

Georg von Neumayer Stiftung

Hauptmenü

Kalender

September 2020
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30
Die Moor-Standorte der Pfalz
Soziologie und Ökologie
Weinstraße und Queichtal
Ein Geo-Führer
Der Ebenberg bei Landau
Ein nationales Naturerbe
Pflanzenraritäten am Oberrhein
Beispiele aus Ludwigshafen/Mannheim
Hasalaha
Naturbeobachtungen in der Vorderpfalz

POLLICHIA-Geschäftsstelle

Haus der Artenvielfalt
Erfurter Straße 7
67433 Neustadt a. d. Weinstraße
Tel.: (0 63 21) 92 17 68
Fax: (0 63 21) 92 17 76
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 Trifolium arvense

Die Gattung Trifolium ist bei uns artenreich vertreten. Eine gelbblühende Art, den Feld-Klee (Trifolium campestre), haben wir bereits vorgestellt. Überaus häufig und allgemein bekannt sind der Kriechende Weiß-Klee (Trifolium repens) und der Rote Wiesenklee (Trifolium pratense). Außer den genannten gibt es hierzulande noch einige weitere gelb- oder rotblühende Arten. Der Blütenstand des heute vorgestellten Hasenklees, der nicht nur von uns auch Hasenpfötchen genannt wird, zeichnet sich durch ein deutlich anderes Erscheinungsbild aus. Bei ihm sind die weiß- bis rosafarbigen Blüten winzig und unscheinbar. Sie stehen zwar ebenso wie bei anderen heimischen Trifolium-Arten in dichten kugeligen Blütenständen, sind jedoch von den langen Haaren der Kelchblätter dicht umschlossen. Dadurch sieht der Blütenstand aus wie ein flauschiges Hasenpfötchen. Er soll übrigens tatsächlich auch ein gutes Hasenfutter sein.
Wir finden die Art im Pfälzerwald auf sandigen Magerweiden, Silikattrockenrasen und an Wegrändern. Sie gehört hier zudem zur Wildkrautflora sandiger Äcker.
An heißen Juli- und Augusttagen fällt auf, dass die Bestände des Hasenklees im gleißenden Sonnenlicht silbrig glänzen. Sie reflektieren die Sonnenstrahlen und überstehen dadurch unbeschadet selbst die heißesten Hundstage, wie wir sie gerade erleben.

 

Autor der Texte und Herausgeber: Natur Südwest, Foto: Oliver Röller

Mehr zu den genannten Arten in der ArtenInfo der POLLICHIA e.V.:

https://arteninfo.net/elearning/flora/speciesportrait/4298

https://arteninfo.net/elearning/flora/speciesportrait/4308

https://arteninfo.net/elearning/flora/speciesportrait/4307

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.