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Heracleum spondylium

Im Juli gibt es im Pfälzerwald in frischen Wiesen und an Grabenrändern Nektarangebote in rauen Mengen. Gesteigert wird das nochmals dort, wo große Doldenblütler ihre Blütenstände ausbreiten. Der Wiesen-Bärenklau ist ein Beispiel dafür. Die Art erreicht Wuchshöhen bis 1,50 m. Ihre Dolden sind reichgedeckte Tische, an denen viele verschiedene Insekten platznehmen und sich hier wunderbar beobachten lassen. Auf überdüngten Wiesen kann der Wiesen-Bärenklau massenhaft auftreten und dadurch andere Arten verdrängen.
Ebenso wie sein Verwandter, der ursprünglich aus dem Kaukasus stammende Riesen-Bärenklau (Heracleum mantegazzianum), enthält die Pflanze Inhaltstoffe, die unter Einfluss von UV-Strahlung Verbrennungen auf der Haut hervorrufen können. Diese sind aber bei Weitem nicht so intensiv wie dies vom Riesen-Bärenklau bekannt ist, der auch als Herkulesstaude bezeichnet wird und Wuchshöhen von 4 m (!) erreicht.
Die jungen Blätter unseres Wiesen-Bärenklaus sind ein beliebtes Zubrot für Stallhasen. Im Pfälzerwald wurde die Pflanzen deshalb früher auch Speckkraut genannt. Neben der Brennnessel, der Brombeere und dem „Bettsäächer“ war das Speckkraut eine der ersten Pflanzenarten, die man als Kind in unserer Region kennenlernte.

 

Autor der Texte und Herausgeber: Natur Südwest, Foto: Oliver Röller

Mehr zu den genannten Arten in der ArtenInfo der POLLICHIA e.V.:

https://arteninfo.net/elearning/flora/speciesportrait/4441

https://arteninfo.net/elearning/flora/speciesportrait/4440

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