Die Teiche im Bruch
Die Ziegen auf der mit Schilf überwachsenen NasswieseAuf der 18. Bruchgewanne hat die Pollichia e.V. mit finanzieller Unterstützung der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz (SNU) 10 Flurstücke von zusammen ca. 7500m² erwerben können.
Diese Flächen sind Teil des Naturdenkmals „Teiche im Bruch“. Sie liegen im FFH-Gebiet „Dürkheimer Bruch“, dem Vogelschutzgebiet „Haardtrand“ und im Landschaftsschutzgebiet Dürkheimer Bruch, Die Wiesen sind als seggen- und binsenreiche Nasswiesen ausgewiesen. Auf einem Teil der Flächen wächst ein Bruchwald, der von Erlen, Pappeln und Weiden dominiert wird.
Nach starken Regenereignissen stehen Teile dieser Flächen unter Wasser.
Die vorherigen Nutzer haben diese Flächen in den letzten Jahren nicht mehr gepflegt, so dass diese mit Schilf und Brombeeren überwachsen sind. Außerdem haben sich von den Rändern Gehölze ausgebreitet. Für die Pollichia bedeutet die Übergabe der Flächen in diesem Zustand ein großer finanzieller Aufwand und viele Stunden ehrenamtlicher Arbeit.
Die Wiederherstellung dieser Flächen 2025
Im September und Oktober 2025 wurden diese Flächen eingekoppelt und mit Ziegen beweidet. Nach der Vorarbeit durch die Ziegen haben Gerd Zahnhausen und Markus Hundsdorfer Anfang November die seitlichen Hecken und die jungen Pappeln, die auf der Wiese gewachsen sind, zurückgeschnitten. Das Schnittgut ist in mehreren Totholzhaufen auf der Fläche gelagert. In diesem Bruchwaldstück befinden sich weitere Totholzhaufen in verschieden Zersetzungsstadien, da der Stromversorger die Schneise unter den Leitungen, die über diese Fläche verlaufen, regelmäßig freischneidet.
Unter dem Japanischen Staudenknöterich hat die natürlich Vegetation keine Chance.Der westliche Teil dieser Flächen wird noch 2025 soweit bearbeitet, dass sich dort ab Frühjahr 2026 wieder die ursprüngliche Nasswiese entwickeln kann. Ab dem kommenden Frühjahr werden wir die Vegetation dort systematisch erfassen.
Wie wir den Japanischen Staudenknöterich auf dem östlichen Teil der Fläche bekämpfen, wird derzeit diskutiert. Der Jap. Staudenknöterich ist vermutlich mit illegal entsorgten Gartenabfällen dorthin gelangt.
Ein Teil der Herde auf der abgefressenen Staudenknöterichfläche. Aus den Rizomen im Boden treiben die Pflanzen immer wieder erneut aus.
Stand November 2025
Markus Hundsdorfer
Gefördert von der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz aus Mitteln der Glücksspirale:
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