Modell-Naturschutzstation Süd
Die Modell-Naturschutzstation Süd bereitet den Betrieb zukünftiger Naturschutzstationen in Rheinland-Pfalz vor. Die Gründung des zukünftigen Trägervereins der Naturschutzstation Mittelhaardt-Donnersberg nimmt dabei eine zentrale Rolle ein.
Übergabe des Förderbescheids für die Modell-Naturschutzstation Süd am 24.09.2024 mit (von links): Eberhard Hartelt (Präsident des Bauern- und Winzerverbandes (BWV) RLP Süd), Dr. Michael Ochse (Präsident der Pollichia), Gerold Füge (Kreisvorsitzender Donnersberg des BWV RLP Süd), Kathrin Eder (Umweltministerin), Bernhard Adams (Beigeordneter Neustad an der Weinstraße), Jens Tauchert (Biotopbetreuung Donnersbergkreis), Nikolai Kalinke (SDW RLP), Dorle Gutowski (Biotopbetreuung Lkr. Bad Dürkheim / Neustadt an der Weinstraße), Volker Kaul (Kreisverwaltung Bad Dürkheim), Cosima Lindemann (Vorsitzende Nabu RLP), Dr. Andrea Tappert (Präsidentin der GNOR)
Mit diesem Ziel sind Verbände und Organisationen aus dem Bereich Naturschutz, Landnutzung und Kommunen im Jahr 2024 angetreten, um so die Grundlage für ein starkes Miteinander im Tätigkeitsfeld des kooperativen Naturschutzes in der Region Mittelhaardt-Donnersberg zu setzen.
Aufgaben
- Entwicklung von Abläufen, Arbeitshilfen und Empfehlungen für den Aufbau von Naturschutzstationen in der Regelförderung in Zusammenarbeit mit der Modell-Naturschutzstation Nord und der Koordinierungsstelle Naturschutzstationen RLP am MKUEM.
- Erschließen der Aufgabenfelder für den Regelbetrieb (Naturschutzmanagement, Biotopbetreuung, Natura 2000).
- Entwicklung der Strukturen für den Geschäftsbetrieb.
- Zusammentragen von Finanzquellen für den Gestaltungsspielraum im Regelbetrieb.
- Vernetzung und Kommunikationswege.
- Wissenstransfer mit dem aktuellen Naturschutzmanagement.
- Aufbau des Trägervereins für eine regelbetriebene Naturschutzstation im Sinne der Anforderungen des MKUEM.
- Vorbereitung für den Regelbetrieb der Naturschutzstation ab 2026.
- Antrag auf Anerkennung als Naturschutzstation durch das MKUEM.
- Entwicklung von Arbeits- und Maßnahmenplänen.
- Ausarbeitung von Rahmenbedingungen für den Regelbetrieb.
Interessengemeinschaft Süd – auf dem Weg zum Trägerverein
Um die Modell-Naturschutzstation auf den Weg zu bringen, hat sich Anfang 2024 ein breites Bündnis aus Organisationen und Einzelpersonen der Gruppen Landnutzung, Kommunen und Naturschutz in der Interessengemeinschafft Süd zusammengeschlossen. Es folgte die gemeinsame Beantragung des Projektes „Aufbau und Betrieb einer Modell-Naturschutzstation Süd für die Landkreise Donnersbergkreis, Bad Dürkheim sowie die kreisfreie Stadt Neustadt a.d.W.“ im Sommer 2024. Die Pollichia übernahm dabei die Rolle der Projektträgerin. Das Projekt wird gefördert vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität (MKUEM) RLP.
Alle Organisationen und Einzelpersonen haben in der Absichtserklärung ihre Mitwirkung an dem Projekt erklärt. Die Organisationen haben darüber hinaus Ansprechpartner:innen benannt, die den Informationsfluss in die jeweiligen Organisationen sicherstellen.
Die Interessengemeinschaft Modell-Naturschutzstation Süd besteht aus:
- Kreisverwaltung Bad Dürkheim
- Kreisverwaltung Donnersbergkreis
- Stadtverwaltung Stadt Neustadt an der Weinstraße
- Pollichia - Verein für Naturforschung, Naturschutz und Umweltbildung e.V.,
- NABU Donnersberg e.V.
- NABU Eisenberg/ Leiningerland e.V.
- NABU Gruppe Neustadt e.V.
- Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Landesverband Rheinland-Pfalz e.V.
- Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Rheinland-Pfalz e.V.
- Gesellschaft für Naturschutz und Ornithologie Rheinland-Pfalz e. V.(GNOR)
- Landwirtschaftskammer (LWK) Rheinland-Pfalz
- Maschinenringe Rheinhessen-Nahe-Donnersberg
- Bauern- und Winzerverband RLP Süd
- Andrea Schrank (Naturschutz, Einzelperson)
- Kurt Hellwig-Büscher (Landwirtschaft/Bioland, Einzelperson)
- Ralph Brendel (Landwirtschaft, Einzelperson)
- Uli Zerger (Landwirtschaft, Einzelperson)
Arbeitsgremium
Das Arbeitsgremium ist drittelparitätisch zusammengesetzt. Die drei Gruppen Landnutzung, Kommunen und Naturschutz stellen jeweils drei Vertreterinnen oder Vertreter. Jede/r von ihnen hat eine Stimme. Es gilt das einfache Mehrheitsprinzip. Sind Vertreter:innen verhindert, so kann das Stimmrecht durch vorab benannte Stellvertreter:innen übernommen werden. Gemeinsam mit der Pollichia und der Geschäftsstelle der Modell-Naturschutzstationen leitet das Arbeitsgremium die Geschicke des Projekts.

Mitarbeiter und Kontakt
Koordination
Geschäftsstellen Pollichia –
Modell-Naturschutzstation Süd
Julia Schulze
06321 921775
j
Verwaltung
Maja Hoffmann-Ogrizek
06321 921768

Projektleitung
Sigrid Daub-Spielmann
+49 175 9462376

Johannes Mangerich
+49 1575 5597970